Bericht vom Tochtertag 2006 an der ZHW
von Nicole Pfister, Programmverantwortliche
Anlässlich des nationalen Tochtertags vom 9. November 2006 öffnete die ZHW ihre Türen für Töchter und erstmals auch Söhne. Insgesamt besuchten 17 Mädchen und 5 Knaben einen Elternteil am Arbeits- oder Studienplatz an der ZHW.
Ursula Bolli-Schaffner, Beauftragte für Chancengleichheit an der ZHW, begrüsste Eltern und Kinder bei Kaffee, Orangensaft und Gipfeli. Danach ging der «Arbeitstag » für die Kids auch schon los. Die 22 Teilnehmenden wurden in Kleinbussen zum Departement W transportiert, wo sie von Herrn Loretan in Empfang genommen wurden und den ganz normalen Alltag einer W-Studentin kennen lernen durften. Alsbald traf man im Mäander auf angehende Physio- und Ergotherapeutinnen, welche die Kids gleich in den Unterricht miteinbezogen. In einem Sprachlabor der Dolmetscherinnen erfuhren die Teilnehmenden wie eine Simultanübersetzung funktioniert und bekamen dies auch gleich live demonstriert von drei Studentinnen. Die Mägen knurrten nun schon ein wenig vor Hunger. Nichts desto trotz machten wir uns auf den Weg in die Halle 180, wo uns Herr Renaud in Empfang nahm. Die Jungen und Mädchen waren von der riesigen Halle nicht minder beeindruckt als von einem Steinbruch-Kartonmodell, welches in nur vier Tagen von neun angehenden Architekten und Architektinnen erstellt worden war.
Beim Mittagessen waren die Eltern wieder mit dabei und es gab viel zu erzählen. Kaum satt gegessen, stand schon der nächste Punkt auf dem Programm, der Operationssimulator des InIT, vorgeführt von Daniel Bachofen. Es ging ein Raunen durch die Menge. Nach einer halben Stunde ging es bei der Biomechanik weiter. Maja Bürgi erklärte den Kids kompetent, wie das alles funktioniert mit den künstlichen Hüft- und Kniegelenken und warum die zum Lunch gegessenen Pommes Frites nicht wirklich gesund für unsere Knochen sind. Als letzter Punkt standen die Zukunftswerkstatt und einige allgemeine Informationen zur ZHW auf dem Programm. Zudem konnte noch ein Wettbewerb ausgefüllt werden. Nach dem offiziellen Programm, schon ein wenig müde, verbrachten die Kids den restlichen Tag am Arbeitsplatz ihrer Eltern.
Die zurückerhaltenen Fragebögen zeigen deutlich: der Tochtertag stiess bei den Mädchen und Jungen auf grossen Anklang und löste eine noch grössere Begeisterung aus. Die Teilnehmenden würden den Tochtertag auf jeden Fall anderen Mädchen und auch Jungen weiterempfehlen. Interessant sind auch die Ergebnisse der schweizweit durchgeführten Umfrage unter den Jugendlichen im Rahmen des Wettbewerbs.
» Medienmitteilung
» Bericht vomTochtertag aus der Sicht einer jungen Teilnehmerin